Offener Brief an Klett zur Einstellung der I***hefte

Berlin, den 14. September 2015

Sehr geehrtes PR Team von Klett,

heute beginnt in Baden-Württemberg, dem Sitz Ihres Verlagshauses, als einem der letzten Bundesländer das neue Schuljahr. Deutschlandweit werden in diesem Schuljahr viele tausend Schüler*innen mit der von ihnen herausgegebenen Reihe „Meine Indianerhefte“ beschult. Unserer Meinung nach sind die Hefte stereotyp und diskriminierend und sollten nicht als Unterrichtsmaterialien Verwendung finden. Wir wenden uns daher heute mit einem Offenen Brief an Sie. Zusammen mit über 200 Unterzeichner*innen aus Schule, Wissenschaft, Politik und Zivilgesellschaft fordern wir Sie auf, die Reihe „Meine Indianerhefte“ einzustellen. Die ausführliche Begründung finden Sie im Anhang. Wir bitten Sie unseren Brief an Ihre Geschäftsführung weiterzuleiten.

Der Brief hat Sie offenbar schon vor der offiziellen Übersendung erreicht, worauf Sie erfreulicherweise zu uns Kontakt aufgenommen haben. Wir freuen uns, dass Sie „kritischen Impulsen […] jederzeit offen gegenüber“ stehen und bedanken uns für die Einladung zu einem direkten Gespräch. Gerne nehmen wir die Einladung zu einem Gespräch in Berlin an. Wir werden uns dazu in den nächsten Tagen telefonisch mit Ihnen in Verbindung setzen.

Da es sich um einen Offenen Brief handeln, behalten wir uns vor, den Schriftwechsel zu Zwecken der Dokumentation öffentlich zu führen.

Mit freundlichen Grüßen

glokal e.V.

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Auf unserem Online Portal mangoes&bullets haben wir eine Reihe weiterführender Materialien und Hintergrundliteratur zusammengestellt.

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Der offene Brief als pdf: auf deutsch, in English, en Castellano

Berlin, den 14. September 2015

Offener Brief an den Klett-Verlag

Sehr geehrte Geschäftsführung des Klett-Verlags,

die Beauftragte der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, Staatsministerin Aydan Özoğuz, fordert in der kürzlich herausgegebenen „Schulbuchstudie Migration und Integration“ die deutsche Bevölkerung mit Erich Kästners Zitat auf: „Misstraut gelegentlich euren Schulbüchern“. Wir nehmen die Staatsministerin beim Wort und bringen mit diesem Schreiben unser Missfallen in Bezug auf die vom Klett-Verlag 2015 neu herausgegebene Serie „Meine Indianerhefte“ zum Ausdruck. Wir, das ist ein Zusammenschluss aus zivilgesellschaftlichen Organisationen, Lehrer*innen, Wissenschaftler*innen und Einzelpersonen aus dem In- und Ausland.

Die Hefte sind als ein Zusatz zu Unterrichtsmaterialien gedacht und möchte Grundschulkinder mit spielerischen Schreib-, Lese- und Rechenübungen beim Lernen unterstützen. Die einzelnen Übungen sind unterbrochen durch „kindgerechte Indianerseiten zur Motivation“. Durch die Hefte begleitet die Leser*innen Anoki, ein junger Native American mit Federschmuck. Auf einzelnen Seiten finden sich willkürlich Zeichnungen von Tomahawks, Tipis, Totempfählen und Federn, aber auch ein bunter thematischer Mix von deutschen Alltagssituationen bis hin zu Ritterburgen und einsamen Palmeninseln.

Wir kritisieren die neuen Lernhefte, weil sie Native Americans als Maskottchen für Werbezwecke missbrauchen und sie gleichzeitig durch ihre stereotypisierende Darstellung diskriminieren. Die Art und Weise, wie Anoki und seine Verwandten dargestellt werden, haben weder etwas mit historischer noch aktueller Lebensrealität von Native Americans zu tun, welche vielmehr von Rassismus, kolonialer Eroberung, Landraub, Genozid und Widerstand dagegen geprägt ist, sondern entspringen der weißen europäischen Fantasie bzw. spezifisch „deutscher Indianertümelei“ (Hartmut Lutz 2002). Entsprechend werden durchgehend Termini wie Häuptling oder Stamm, sowie Fremdbezeichnungen wie Indianer verwendet, die im Kontext von Kolonialismus entstanden sind und dessen Folgen als rassistisch bezeichnet werden müssen (s. z.B. hier oder hier). Menschen mit Fremdbezeichnungen zu benennen ist eine gewaltvolle koloniale Tradition und hatte den Effekt, die so bezeichneten zu einer homogenen Masse zu verallgemeinern, sie innerhalb einer angenommenen „Rassenhierarchie“ zu klassifizieren (und an das unterste Ende zu setzen) und so zu kontrollieren. Wir sehen keinerlei Gründe warum ein führender Schulbuchverlag im 21. Jahrhundert sich in diese Tradition stellen sollte.

Während es allerhöchste Zeit wäre, die Geschichte der kolonialen Gewalt gegen Native Americans in deutschen Schulen zu thematisieren – zumal deutsche „Auswanderer*innen“ beträchtlich daran beteiligt waren – sowie dessen gegenwärtiges Fortwirken in Nordamerika zu skandalisieren, werden Native Americans durch die Klett-Hefte als „edle Wilde“ exotisiert und somit auf ein einziges rassistisches Klischee reduziert. Klett lädt mit den Heften die Kinder ein, Anoki nachzuahmen, sich zu verkleiden und selbst „Indianer zu spielen“. Indem Klett-Mitarbeitende sich sogar auf der didacta-Messe in Hannover selbst mit Federschmuck auf dem Kopf neben einem Tipi präsentierten, zeigt der Verlag deutlich, dass er die Forderung aktueller Kampagnen von Native Americans – „We are a culture, not a costume!“ – nicht ernst nimmt und lieber über sie spricht, statt ihnen zuzuhören. Dass nun ausgerechnet ein junger Native American Kindern in Deutschland europäisches Wissen (lateinische Buchstaben und sogenannte arabische Zahlen) beibringen soll, kann nur als Ironie der Geschichte gelesen werden. Es verschweigt die Unterdrückung und Zerstörung indigener Wissenssysteme durch die koloniale Eroberung und macht jahrhundertelange Kämpfe für (kulturelle) Selbstbestimmung unsichtbar.

Die Konstruktion von Native Americans als „traditionell“, naturverbunden und „unterentwickelt“ wird durch Bilder und Texte einer weiß-deutschen Bilderbuchrealität kontrastiert. Zitate wie „Wenn ich groß bin, kaufe ich mir ein großes, rotes Auto. Mein Auto wird das schönste und das schnellste auf der ganzen Welt sein. Das Auto wurde vor über hundert Jahren von Carl Benz erfunden. Alle werden mein tolles, rotes Auto bewundern.“ stehen damit im direkten Gegensatz zur vorhergehenden Seite, auf der Anoki mit einem Pferd abgebildet ist. Durch den Abdruck von Texten über Robinson Crusoe oder Safari-Reiseberichten wie „Lieber Anton, viele Grüße aus Afrika. Hier ist es richtig aufregend. Die letzten zwei Tage haben wir eine Safari gemacht.“ wird deutlich, dass Kindern durch die Lernhefte in erster Linie weiße Überlegenheit und stereotypes Denken beigebracht wird. Robinson Crusoe ist das Sinnbild des europäischen Kolonisatoren, der auf angeblich unbewohntes, wildes Land stößt, dieses urbar macht und dabei „den Wilden“ in Figur des Freitags die Zivilisation bringt. Afrika wird als ein einheitlicher Raum dargestellt, in dem vor allem Tiere zu bewundern sind (und nicht als ein selbstverständlich diverser Kontinent, geprägt von Urbanität genau so wie von Leben auf dem Land), und es wird suggeriert, dass es völlig normal und gerechtfertigt sei, dass weiße deutsche Kinder in die ganze Welt reisen können – während parallel dazu Europa alles Erdenkliche tut, um junge Menschen aus Afrika davon abzuhalten, nach Europa zu kommen.

Die Figur Anokis sowie das gesamte Thema haben in den Heften keinerlei inhaltlich-pädagogische Funktion, sondern dienen lediglich dekorativen und verkaufsfördernden Zwecken. Damit reiht sich Klett in die Reihe von Unternehmen (wie z.B. Tabakkonzerne) ein, die sich dem Repertoire rassistischer Fantasien und Bildsammlungen bedienen und Native Americans (oder auch People of Color und Schwarze Menschen) zu konsumierbaren Produkten machen, um den eigenen Umsatz zu steigern. Während sich Kund*innen von anderen Produkten zumindest selbst zum Kauf entscheiden können, werden vielen Kindern die Hefte von Klett im Klassensatz von ihren Lehrer*innen vorgesetzt. Die Klett-Hefte treiben zudem eine aktuelle Entwicklung voran, dass schulische Lernmaterialien immer stärker kommerzialisiert und durch käuflich zu erwerbenden Übungshefte ergänzt werden und Schulen sich weiter von der Idee der Lehrmittelfreiheit verabschieden, was wir vehement ablehnen.

Wir fordern Sie auf, Ihre Verantwortung als einer der führenden Schulbuchverlage wahrzunehmen und mit Ihren Publikationen zu einer vorurteilsbewussten und möglichst diskriminierungsfreien Bildung an deutschen Schulen beizutragen. Daher bitten wir Sie, die Reihe „Meine Indianerhefte“ vollständig einzustellen und eine Entschuldigung sowie eine Richtigstellung auf Ihrer Webseite zu veröffentlichen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie damit ein klares Zeichen setzen, ihren Bildungsauftrag ernst nehmen und sich vornehmen würden, zum Vorreiter für diskriminierungssensible Schulbücher in Deutschland zu werden. Regelmäßige Weiterbildungen für Mitarbeiter*innen, Illustrator*innen und Autor*innen zur Entwicklung von rassismuskritischen und diversitätsbewussten Schulbuchmaterialien wären auf dem Weg dorthin unabdingbar. Der Weg lohnt sich: Millionen von Kindern in Deutschland würde das aktive Erlernen von Diskriminierung, Dominanz und Unterdrückung durch Schulbücher erspart und den in Deutschland lebenden Native American Kindern würde ihr Recht eingeräumt ordentlich beschult zu werden

Mit freundlichen Grüßen,

glokal e.V. und alle Unterzeicher*innen

1. ¡Alerta! – Lateinamerika Gruppe Düsseldorf Düsseldorf
2. Adina Hammoud Gesellschaft für solidarische Entwicklungszusammenarbeit (GSE e.V.) Berlin
3. Alexandra Gebhardt Lehrerin an einer Neuköllner Gemeinschaftsschule Berlin
4. Amadeu Antonio Stiftung Berlin
5. Anamaria Diaz-Rodrigo Psicologa, Instructora de yoga, Traductora Bielefeld
6. Andrea Hertlein Studiengangskoordinatorin WB Studiengang Interkulturelle Bildung und Beratung Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Oldenburg
7. Andreas Rosen Berlin
8. Andreas Schüßler Dipl.Päd./ Bildungsarbeiter Bielefeld
9. Angelika Harden-Norman Lodgepole Gallery & Tipi Village Browning, USA
10. Anna Geene Sozialarbeiterin MeG betreutes Wohnen gGmbH Berlin
11. Anne Melzing Lehrerin i.R. Peine
12. Annette Groth MdB, menschenrechtspolitische Sprecherin der Linksfraktion DIE LINKE Berlin
13. Annette Kübler Beraterin und Fortbildnerin Anti-Bias-Netz Berlin
14. Antidiskriminierungsnetzwerk Berlin des TBB – ADNB des TBB Berlin
15. Antirassismusreferat, AStA der Leuphana Universität Lüneburg Lüneburg
16. Antje Biertümpel, M. A. Institut für Allgemeine Pädagogik und Berufspädagogik,
Arbeitsbereich Allgemeine Pädagogik und Pädagogik der Natur- und Umweltwissenschaften, TU Darmstadt
Darmstadt
17. Antoine Libert Amico Agrarwissenschaftler UAM-Xochimilco Mexico City
18. App-Initiative (Ausgleichen – praktisch – protestantisch) der Evangelischen Jugendarbeit Barnim Eberswalde
19. Arbeitskreis Kritische Geographie Hamburg Hamburg
20. Arbeitskreis Panafrikanismus München e.V. München
21. Armin Massing Berlin Postkolonial Berlin
22. Ass.prof. Dr. Eberhard Raithelhuber Fachbereich Erziehungswissenschaft, Universität Salzburg Österreich
23. AStA TU Berlin Berlin
24. Atirassistische Initiative Kiel Kiel
25. Austen P. Brandt 1. Vorsitzender, Phoenix e.V. Duisburg
26. Autonomen Frauen und Lesben Referat der Universität Köln Köln
27. Barbara Habig Erzieherin und Ethnologin Berlin
28. Barbara Heidemann Mitglied bei Phoenix e.v. Duisburg
29. Barbara Mai Lehrerin u. Dipl.Päd. Lüneburg
30. Barnimer Kampagne „Light me Amadeu“ Eberswalde
31. Berit Pohle Diplom-Sozialarbeiterin, Migrationsberaterin, Interkulturelle Trainerin und Anti-Bias-Trainerin Gießen
32. Berliner Entwicklungspolitischer Ratschlag (BER) Berlin
33. Berlin Postkolonial e.V. Berlin
34. Bettina Becker Lehramtsanwärterin Dresden
35. Bettina Gerhardt Sozialarbeiterin Berlin
36. Biplab Basu ReachOut und KOP-Kampagne für Opfer rassistischer Polizeigewalt Berlin
37. Birgit Hoinle Doktorandin Universität Hamburg Hamburg
38. Birte Schröder Doktorandin Europa-Universität Flensburg
39. Black Diaspora School Berlin
40. Bochumer Forum für Antirassismus und Kultur(BoFo)e.V. Bochum
41. Brian Freeman Drumhop Minneapolis, Minnesota, USA
42. Britta Kollberg Mitarbeiterin bei der Amadeu Antonio Stiftung Berlin
43. Bühnenwatch Berlin
44. BUKO (Bundeskoordination Internationalismus) Hamburg
45. Carina Fiebich-Dinkel Politikwissenschaftlerin Altdorf bei Nürnberg
46. Carmen Germán-Palacios S Wissenschaftlerin Universidad Católica del Perú y el Ecuador Ecuador
47. Chase A. Iron Eyes Native American Civil Rights Activist South Dakota Legal Counsel for Lakota People’s Law Project Santa Cruz, CA, USA
48. Chripa Schneller Doktorandin, Interkulturelle Bildung Universität Bremen Bremen
49. Christian Geißler Lehrer Karlsgarten-Schule Berlin
50. Christine Hoppe Lehrerin Lise-Meitner-Schule Berlin
51. Christoph Lang Studienreferendar Berlin
52. Cindy Ballaschk Promovendin und Stipendiatin der Hans-Böckler-Stiftung Berlin
53. Claudia Konrad Promovierende Universität Trier & Mitglied Cluster Transformationsforschung, Heinrich Böll Stiftung e.V. Trier
54. Clemens Rabe Lehrkraft für Deutsch als Zweitsprache VHS Leipzig
55. Colectiva Lésbica Feminista AutónomaL, ESBrujas Mexico City
56. Colette Kabeya Beraterin für gewaltfreie Konflikttransformation Berlin
57. Coral Salazar Compa Berlin e.V. Berlin, El Alto (Bolivien)
58. Cornelia Schneider Projektkoordinatorin Freiwilligendienst kulturweit Berlin
59. Cyril Owen Brandt Faculty of Social and Behavioural Sciences, Governance and Inclusive Development, University of Amsterdam Amsterdam
60. Danae Christodoulou Lehramtsanwärterin, Studienseminar GHRS Lüneburg
61. Daniel Stock Lehrer an der Stadtteilschule Bahrenfeld Hamburg
62. Daniel Weyand SODI-Programm-Manager Solidarität weltweit und hautnah Berlin
63. Daniella Gaub Sozialwissenschaftlerin Berlin
64. Dieter Gadischke Kreisjugendwart Evangelische Jugendarbeit im Kirchenkreis Barnim Eberswalde
65. Dipl. Päd. Denise Bergold-Caldwell Wissenschaftl. Mitarbeiterin, FB Erziehungswissenschaften Philipps-Universität Marburg Marburg
66. Dipl. Pol. Katharina Debus Projekt Interventionen für geschlechtliche und sexuelle Vielfalt, Dissens – Institut für Bildung und Forschung e.V. Berlin
67. Djamilah Akhzarati Leuphana Universität Lüneburg
68. Dorothee Petersen Evangelische Jugend Nürnberg/EJSA Bayern e.V. Nürnberg
69. Dr. Anita Lacey Director Postgraduate, School of Social Sciences, Senior Lecturer, Politics and International Relations University of Auckland, Aotearoa Auckland, New Zealand
70. Dr. Robbie Shilliam Reader in International Relations Queen Mary University of London London, UK
71. Dr. Alexander Anievas Herausgeber von „Race and Racism in International Relations. Confronting the global colour line“ University of Cambridge Cambridge, UK
72.
73. Dr. Carlos Contreras Painemal Director del Centro de Investigación y Documentación indígena Rucadungun Universidad Academia de Humanismo Cristiano Chile
74. Dr. Christian Klesse Senior Lecturer in Sociology, Manchester Metropolitan University Manchester, UK
75. Dr. Clare Land Autorin von „Decolonizing Solidarity. Dilemmas and Directions for Supporters of Indigenous Struggles“ Victoria University Melbourne, Australia
76. Dr. Daniel Bendix Entwicklungspolitik und Postkoloniale Studien Universität Kassel Berlin
77. Dr. Elina Marmer Freie Autorin, Forschende und Dozentin IMAFREDU Hamburg
78. Dr. Franziska Müller Department of Social Sciences University of Kassel Kassel
79. Dr. Hans Jünger ehemaliger Dozent Universität Hamburg Hamburg
80. Dr. Lisanne Ackermann Projektkoordinatorin „Dialog schaffen: Erziehungspartnerschaften mit Eltern“ Institut für den Situationsansatz (ISTA)/Internationale Akademie für innovative Pädagogik, Pyschologie und Ökonomie gGmbH (INA) Berlin
81. Dr. Matthias Lewy Antropólogo Campus Universitário Darcy Ribeiro
Instituto de Artes (IdA)
Brasília, Brasilien
82. Dr. Nancy Grimm Wissenschaftliche Mitarbeiterin Lehrstuhl für Englische Fachdidaktik
Institut für Anglistik/Amerikanistik, Friedrich-Schiller-Universität Jena
Jena
83. Dr. Phil. Ali Fathi miteinandersgGmbH Hamburg
84. Dr. Rebecca Fuchs Doktorandin Universität Mannheim Mainz
85. Dr. Renate Decke-Cornill Didaktik der englischen Sprache und Literatur Universität Hamburg Hamburg
86. Dr. Rosa Fava Erziehungswissenschaftlerin Berlin
87. Dr. Salvador Schavelzon Universidad Federal de São Paulo Brasilien
88. Dr. Sebastian Riedel Fakultät II, Institut für Mathematik, Technische Universität Berlin Berlin
89. Dr. Silke Günther Fakultät für Erziehungswissenschaft, Universität Hamburg Hamburg
90. Dr. Thamar Klein Köln
91. Dr.in Alisha M.B. Heinemann Institut für Germanistik, Universität Wien Wien
92. Dresden Postkolonial Dresden
93. Eine-Welt-Landesnetzwerk MV e.V. Rostock
94. Elisabeth Aimer Trainerin Rostock
95. Elke Görgen Lehrerin für Deutsch und Geschichte Geschwister-Scholl-Realschule in Bergheim Bergheim
96. Elli Bracker Gymnasiallehrerin Berlin
97. EOTO (Each One, Teach One) e.V. Berlin
98. Eric Van Grasdorff Vorsitzender AfricAvenir Berlin
99. Fanny Lüskow freie Autorin für taz.berlin Berlin
100. Felix Gähler Projeto Iê Acao Cultural Eberswalde
101. Finn Lorenz Jugendnetzwerk Lambda e.V. Berlin
102. Florian Fischer Bildungsreferent und freier Trainer Berlin
103. Förderverein Kinder- und Jugendprojekte Kreuzberg e.V. Berlin
104. FRAYBA, Centro de Derechos Humanos Fray Bartolomé de las Casas, Menschenrechtszentrum Chiapas, Mexico
105. Grit Gierth Beratung, Training, Moderation Berlin
106. Gruppe B.A.S.T.A. Berlin
107. Hamado Dipama Vorstand Rassismus- und und Diskriminierungsfreies Bayern München
108. Heidi Reiss Lehrerin Berlin
109. Helene Decke-Cornill Prof. i.R. für Erziehungswissenschaft, Fakultät für Erziehungswissenschaft der Universität Hamburg Hamburg
110. HM Jokinen Bildende Künstlerin Hamburg
111. Ilka Simon Öffentlichkeit gegen Gewalt e.V., AntiDiskriminierungsBüro (ADB) Köln Köln
112. Ilke Glockentöger Referentin Göttingen
113. Informationsbüro Nicaragua e.V. Wuppertal
114. Initiative Schwarze Menschen in Deutschland e.V. Frankfurt am Main
115. Inken Carstensen-Egwuom Interdisziplinäres Institut für Umwelt-, Sozial- und Humanwissenschaften, Europa-Universität Flensburg Flensburg
116. Inken Carstensen-Egwuom, M.A. Interdisziplinäres Institut für Umwelt-, Sozial- und Humanwissenschaften
Abteilung Geographie, Europa-Universität Flensburg Flensburg
117. InSeL für selbstbestimmtes Lernen und Forschen e.V
118. Irina Grünheid Wissenschaftliche Mitarbeiterin Center for Migration, Education and Cultural Studies, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Oldenburg
119. Ja’n Sammla xart splitta e.V. (Verein für antidiskriminierendes Handeln) Berlin
120. Jan Erler Koordinationsteam KoBra – Kooperation Brasilien e.V Freiburg
121. Jana Ballenthien Soziologin und Naturpädagogin Göttingen
122. Jihan Jasmin Dean Doktorandin Zentrum für Antisemitismusforschung Berlin
123. Johanna Griffel Lehramtsstudentin Universität Hamburg Hamburg
124. Johanna König Wissenschaftlerin Department of Education, University of Melbourne USA
125. Johanna Lochner Studentin Europa Universität Viadrina Frankfurt Oder Berlin
126. John Nimmo Consultant of Early Childhood Education & Development New Hampshire, USA
127. Jonatan Pallacan Laiz de Bilbao Spanien
128. Juliane Brunner Lehramtsanwärterin Hamburg
129. Karen Michelsen Castanon Filmemacherin Compa Berlin e.V. Berlin
130. KARFI, Schwarzes Kollektiv für Empowerment und rassismuskritische Bildung Frankfurt/Hannover/Lüneburg
131. Karim Fereidooni Institut für Bildungswissenschaft, Universität Heidelberg Heidelberg
132. Katharina Epstude Freie Universität Berlin Berlin
133. Katharina Koerfer Lehrerin Ernst-Mach-Gymnasium Hürth Hürth
134. Kerstin Baier Lehrerin Hamburg
135. Kerstin Wippel Kontaktstelle für Umwelt & Entwicklung (KATE) e.V. Berlin
136. KiDs – Kinder vor Diskriminierung schützen! Fachstelle KINDERWELTEN für Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung im ISTA Berlin
137. Ko Watari Rechtsanwältin Hamburg
138. Kontakt- und Beratungsstelle für Flüchtlinge und Migrant_innen (KuB) e.V. Berlin
139. LA FURIA DE LAS CALLESU, unabhängiges Medienkollektiv Mexico City
140. Lahya Aukango Freiberufler*in Berlin
141. Lalitha Chamakalayil Pädagogische Hochschule Freiburg Freiburg
142. Lina Bluschke Sozialarbeiterin_ Bremen
143. Lisa Bogerts, M.A. Wissenschaftliche Mitarbeiterin Lehrstuhl für Internationale Beziehungen und Theorien globaler Ordnungen, Goethe Universität Frankfurt am Main Frankfurt am Main
144. Lotta König Doktorandin und Lehrbeauftragte Fachdidaktik am Englischen Seminar der Universität Göttingen Göttingen
145. Luz Kerkeling Zwischenzeit e.V. Münster
146. Mag. Natascha Khakpour Institut für Germanistik, Universität Wien Wien
147. Manuela Kiesel Erzieherin Kindertageseinrichtung Kindertreff Weil der Stadt
148. Maria Held Studierende der Humanmedizin Technische Universität Dresden Dresden
149. Maria Rojas Hernández Trainerin in der internationalen Bildungsarbeit Berlin
150. Marie Friese Pädagogische Koordinatorin Arbeiterwohlfahrt Landesverband Berlin e.V. Berlin
151. Marie Pieper Technische Universität Berlin Berlin
152. Marion Puhle Regensburger Flüchtlingsform Regensburg
153. Markus Pfeil Dipl. Sozialarbeiter/Dipl. Sozialpädagoge, Interkultureller Trainer dgikt e.V. Göttingen
154. Marta Freire Pädagogin Berlin
155. Martha Scheer Lehrerin für Deutsch und Englisch Albert-Schweitzer-Oberschule Berlin
156. Mathias Barthel Max Planck Institut für Psycholinguistik Nimwegen
157. Mathilda Legitimus-Schleicher Mitglied vom Netzwerk Rassismus- und Diskriminierungsfreies Bayern München
158. Melanie Stamer Anti-Bias Education Hamburg
159. Michael Dallas wissenschaftlicher Übersetzer Berlin/Amsterdam
160. Migrationsrat Berlin Brandenburg Berlin
161. Miguel Pickard Wirtschafts- und Sozialwissenschaftler Chiapas, Mexico
162. Millicent Adjei Arca-Afrikanisches Bildungszentrum e. V. Hamburg
163. Miriam Körner Sessional Instructor at NORTEP (Northern Teacher Education Program) University of Saskatchewan Canada
164. Miriam Trzeciak Wissenschaftliche Mitarbeiterin Universität Kassel Kassel
165. Missy Magazine Berlin
166. Mitra Sharifi Neystnak Vorsitzende Arbeitsgemeinschaft der Ausländer-, Migranten- und Integrationsbeiräte Bayerns (AGABY) Nürnberg
167. Monika Sus Trainerin für kulturweit Berlin
168. Nadine Schläfke Sozialpädagogin Frankfurt am Main
169. Nadya Schmidt Studentin, aktiv bei „GLOBE“ von ICJA Berlin
170. Netzwerk Rassismus- und Diskriminierungsfreies Bayern München
171. Nicole Haase angehende Lehrerin Hamburg
172. Niema Movassat MdB, Obmann der Fraktion DIE LINKE im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung DIE LINKE Berlin
173. Nina Peter Lehrerin OSZ Lotis Berlin
174. Noelle O’Brien-Coker Journalistin Köln
175. Norma Iris Cacho Niño Aktivistin in feministischen Basisbildungsprojekten Mexico City
176. Ole Schwabe Schreibende Schüler e.V. Berlin
177. Olenka Bordo Sozialwissenschaftlerin, Pädagogin und Externe Evaluatorin zum Berliner Bildungsprogramm Berlin
178. Open School 21 gUG Hamburg
179. Partner Südmexikos e.V. Böblingen
180. Paul Bendix ehemaliger Geschäftsführer von Oxfam Deutschland e.V. Berlin
181. Paula Führer darstellende Künstlerin Mitglied bei Phoenix e.V. Berlin
182. Paulo Freire Institut Berlin Berlin
183. Petra Wagner Direktorin ISTA Institut für den Situationsansatz/ INA gGmbH Internationale Akademie mit Fachstelle KINDERWELTEN für Vorurteilsbewusste Bildung und Erziehung Berlin
184. Prof. Dr. Andreas Bonnet Fachbereich Erziehungswissenschaft 4, Universität Hamburg Hamburg
185. Prof. Dr. Annita Kalpaka Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg
186. Prof. Dr. Astrid Albrecht-Heide (i.R.) emeritierte Professorin Institut für Erziehungswissenschaften an der TU Berlin Berlin
187. Prof. Dr. Astrid Messerschmidt Erziehungswissenschaftlerin Technische
Universität Darmstadt
Darmstadt
188. Prof. Dr. Bernd Overwien Didaktik der politischen Bildung, Universität Kassel Kassel
189. Prof. Dr. Bettina Fritzsche Institut für Erziehungswissenschaft, Pädagogische Hochschule Freiburg Freiburg
190. Prof. Dr. Encarnación Gutiérrez Rodríguez Professur für Allgemeine Soziologie Justus-Liebig-Universität Gießen Gießen
191. Prof. Dr. Hans-Peter Schmitke Center for Migration, Education an Cutural Studiies, Carl von Ossietzky Universität Oldenburg Oldenburg
192. Prof. Dr. Iman Attia Alice Salomon Hochschule Berlin Berlin
193. Prof. Dr. Kerstin Knopf Postcolonial Literary and Cultural Studies, Universität Bremen Bremen
194. Prof. Dr. Laurenz Volkmann Institut für Anglistik/Amerikanistik, Friedrich-Schiller-Universität Jena Jena
195. Prof. Dr. Martina Neuburger Institut für Geographie, Universität Hamburg Hamburg
196. Prof. Dr. Paul Mecheril Center for Migration, Education and Cultural Studies, Universität Oldenburg Oldenburg
197. Prof. Dr. Ronald Lutz Internationale Soziale Arbeit FH Erfurt Erfurt
198. Prof. Dr. Sabine Broeck American Cultural Studies /American Literatures and Cultures/ Black Diaspora /Gender Universität Bremen Bremen
199. Prof. Dr. Susanne Rohr Institute for English and American Studies, University of Hamburg Hamburg
200. Prof. Dr. Ursula Neumann Universität Hamburg, Fakultät für Erziehungswissenschaft, Institut für Interkulturelle und International Vergleichende Erziehungswissenschaft Hamburg
201. Prof. i. R. Renate Luca Fachbereich Erziehungswissenschaft Universität Hamburg Hamburg
202. Prof. Mechtild Gomolla Studiendekanin BuErz Helmut Schmidt-Universität Hamburg Hamburg
203. RADIO ZAPATISTA, freies Medienkollektiv Chiapas, Mexico
204. Rebecca Gotthilf Studentin Universität Bremen Bremen
205. Regina Richter GEW und kritische Lehrer_innen Berlin
206. Renate Bonow Lehrerin Geschwister-Scholl-Gymnasium Pulheim
207. Robin Brodt Lehrer GMS Campus Hannah Höch Berlin
208. Ron Lohmert Berlin
209. Ruth Strickerschmidt Lehrerin an der Dietrich-Bonhoeffer- Grundschule Pulheim
210. Ruth Strickerschmidt Lehrerin Köln
211. Saraya Gomis Studienrätin Berlin
212. Sascha Schmidt Jugendbildungsreferent DGB Sascha Schmidt Darmstadt
213. Selim Asar Jungs e.V. Duisburg
214. Sena Pritsch, Sol Lehrerin Berufliche Schule Rottenburg Tübingen
215. Sibille Merz Doktorandin Goldsmiths College, University of London London/UK
216. Sibylle Seyferth ForstA-Beauftragte / General Studies-Koordinatorin Universität Bremen Bremen
217. Silvia Stieneker Grundschullehrerin
218. Simon Lindner Berlin
219. Soledad Torres Agüero Antropóloga Universidad de Buenos Aires Argentina
220. Sophia Wendler Studentin des Studiengangs „Erziehung und Bildung im Kindesalter“ Alice-Salomon-Hochschule-Berlin Berlin
221. Sophie Lindenau Studentin des Studiengangs „Erziehung und Bildung im Kindesalter“ Alice-Salomon-Hochschule-Berlin Berlin
222. Sophie Voegele PhD Candidate Sociology; Project leader of research Art.School.Differences York University, Toronto; Zürich University of the Arts ZhdK Toronto/Kanada
223. South Dakota Legal Counsel for Lakota People’s Law Project Santa Cruz, CA, USA
224. Stephanie Endter Weltkulturen Museum Frankfurt am Main
225. Steven Li Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut Krefeld
226. Susanne Weidmann Lehrerin Karlsgarten-Schule Berlin
227. Svenia Dritter angestellte Waldpädagogin Infrastrukturelles Netzwerk Umweltschutz (INU gGmbH) Berlin
228. Tobias Linnemann Bildungswerkstatt Migration & Gesellschaft Bremen
229. Total Plural e.V./ Afro-Deutsche Spielgruppe Berlin Berlin
230. Verbindungsgruppe „refugees welcome“ Bernau bei Berlin
231. Werner Kersting Vorstand Stoffwechsel e.V. – Dialoge und Projekte zur Förderung des Menschenrechts auf Bildung Karlsruhe
232. Zara S. Pfeiffer Vorstand Rassismus- und und Diskriminierungsfreies Bayern München
233. Zentrale Bildungs- und Beratungsstelle für Migrantinnen und Migranten e.V. (ZBBS e.V.) Kiel
234. Zugvögel, interkultureller Süd-Nord-Austausch e.V. Berlin