Wer

glokal e.V. ist ein Berliner Verein für machtkritische Bildungsarbeit, der seit 2006 in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung tätig ist.

Auf dieser Website finden Sie unser bundesweites Beratungs-, Bildungs- und Fortbildungsangebot für Organisationen, Multiplikator_innen, Lehrer_innen, Jugendgruppen und Schulklassen.

Ein elementarer Bestandteil unserer Seminare und Bildungsveranstaltungen sind Nord-Süd-Beziehungen, die in unseren Augen bis heute vor allem von ihrer kolonialen Geschichte und den darauf basierenden asymmetrischen und rassistischen Machtbeziehungen geprägt sind. Ausgangspunkt unserer Arbeit ist somit eine postkoloniale und machtkritische Perspektive auf globale, innergesellschaftliche und zwischenmenschliche Verhältnisse. Wir gehen davon aus, dass globale und lokale Ungleichheit nur dann geändert werden kann, wenn wir dominantes und als selbstverständlich gehandeltes Wissen und Handeln selbstkritisch hinterfragen und globale Strukturen grundlegend transformieren. Dazu gehört es auch kapitalistischen Ausbeutungsverhält-nissen nicht nur „fairen Handel“ entgegenzusetzen, sondern die gewalttätige ökonomische, soziale und politische Formung von Menschen und Gesellschaft zu hinterfragen.

Es geht uns darum, zur Kritik der eigenen Position in Deutschland und im globalen Kontext anzuregen und Handlungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Zu letzterem zählt für uns u. a., Menschen zu politischem Engagement zu motivieren und konkret in der eigenen Arbeit Strukturen umzugestalten. glokal e.V. ist Mitgliedsorganisation im Netzwerk BER e.V. Berliner entwicklungspolitischer Ratschlag.

Praktikum

Leider können wir aufgrund unserer Kapazitäten keine Praktikumsplätze anbieten.

Das Team von glokal e.V.

Doğan Akhanli, Daniel Bendix, Chandra-Milena Danielzik, Tahir Della, Emine Demir, Patricia Goethe, Simone Holzwarth, Kristina Kontzi, Llanquiray Painemal, Carolin Philipp und Mariana Lo Sasso.

In unserem Team vereinen sich Erfahrungen aus dem Bereich der Politik-, Umwelt-, Erziehungs- und Sozialwissenschaften, der Anthropologie, den Postcolonial Studies, dem Social Development, dem politischen Aktivismus sowie aus den Ansätzen Anti-Bias, Betzavta, Mediation und der systemischen Beratungsarbeit.

Des Weiteren arbeiten wir bei Bedarf mit qualifizierten Referent_innen aus unserem Netzwerk.