Beratung, Moderation, Coaching, Supervision, Evaluation

Beratung von Organisationen
Wir bieten Institutionen, Organisationen und Initiativen eine individuelle machtkritisch-systemische Beratung zu aktuellen Fragestellungen und Anliegen an. Fragen, die dabei behandelt werden können, betreffen eine machtkritische Organisationsentwicklung im Allgemeinen (z. B. wie ein Prozess der sogenannten interkulturellen Öffnung angegangen oder fortgesetzt werden kann) oder auch Fachfragen, die in andere Bereiche der Organisation hineinwirken. So hängt der Abbau von Diskriminierungen in Materialien der Öffentlichkeitsarbeit beispielsweise oft unmittelbar mit anderen Aufgaben- und Verantwortungsbereichen in Organisationen zusammen und muss ganzheitlich bearbeitet werden.
Unsere Form der Organisationsberatung findet in der Regel persönlich oder telefonisch statt, meist mit Einzelpersonen oder kleinen Gruppen von Entscheidungsträger_innen. Da unsere Förderung nur projektbasiert ist, müssen Beratungen stundenweise abgerechnet werden. Für eine begrenzte Anzahl an Organisationsberatungen stehen Fördermittel zur Verfügung. Kontaktformular

(Prozess)Moderation
Durch jahrelange Bildungsarbeit sowie Weiterbildungen haben wir umfangreiche Kenntnisse und Erfahrungen in der Moderation von Veranstaltungen erworben. Gerne moderieren wir Veranstaltungen, die zu unseren Themenbereichen passen. Darüber hinaus bieten wir auch Prozessmoderation für Teams und Gruppen an, die sich für die Bearbeitung von einzelnen Fragestellungen oder für die Begleitung von Veränderungsprozessen eine externe Moderation wünschen.
Wir bieten Moderationen sowohl aus Perspektiven of Color als auch aus weißen Perspektiven an. Kontaktformular

Coaching
Unser Coaching ist ein Angebot der Einzelberatung und richtet sich an Menschen, die bei Entscheidungsfindungen und Veränderungsprozessen rund um Fragen von Rassismus, Diskriminierung und der eigenen Verstrickung in Machtverhältnisse Unterstützung suchen. Coaching kann in eigenen Sensibilisierungs-, Reflexionsprozessen und aktuellen Konfliktsituationen Klarheit schaffen und Orientierung für Handlungsmöglichkeiten bieten. Anliegen können sowohl aus dem privaten als auch aus dem beruflichen Kontext kommen (z. B. bei Entscheidungsträger*innen und Prozessverantwortlichen). Bei dieser Form der Beratung geht es nicht um Ratschläge und um vorgefertigte Lösungen, sondern um die Unterstützung in der eigenen Lösungsfindung. Mehr zu unserem machtkritisch-systemischen Beratungsansatz.

Wir beraten in unserem Kreuzberger Büro, telefonisch oder via Skype, sowohl aus Perspektiven of Color als auch aus weißen Perspektiven. Kontaktformular

Supervision
Supervision ist eine Form der Gruppenberatung, bei der einzelne Fragestellungen und (Konflikt-)Fälle gemeinsam bearbeitet werden. Wir bieten Supervisionen zu Fragen von Diskriminierungen und der eigenen Verstrickung in Machtverhältnisse an (z. B. für Teams in machtkritischen Veränderungsprozessen). Die Gruppe dient dabei als Lernraum. Gleichzeitig sind alle Gruppenmitglieder auch Berater_innen und können eigene Erfahrungen, Hypothesen und Fragen gewinnbringend mit einbringen. Dabei können verschiedene systemische Supervisionsmethoden zum Einsatz kommen. Auf Wunsch leiten wir auch eine kollegiale Beratung an.
In der Regel finden Supervisionen wiederkehrend in derselben Gruppe statt, aber auch einmalige Sitzungen sind möglich. Die Gruppe kann entweder aus einem festen Team bestehen, das im Alltag zusammenarbeitet, oder sie ist zusammengesetzt aus Menschen, die ähnliche Fragestellungen, berufliche Positionen und/oder Aufgaben haben, zusammengesetzt sein.
Wir bieten Supervision sowohl aus Perspektiven of Color als auch aus weißen Perspektiven an. Kontaktformular

Machtkritische Evaluation
Unsere Erfahrung mit Evaluationen ist, dass interne aber auch externe Evaluationen fast immer in der Projektlogik verbleiben. In Bezug auf Machtverhältnisse, Diskriminierungen und Ausschlüsse werden sogenannte nicht intendierte Wirkungen in der Regel nicht mitevaluiert. Beispielsweise kann ein Bildungsmaterial als gelungen und ansprechend evaluiert werden und gleichzeitig fundamental gegen die eigenen Werte und Ziele des Projektes verstoßen (z. B. dem Ziel, Gerechtigkeit zu erreichen), da es sich ausschließlich an eine weiße Zielgruppe wendet und ein “Lernen auf Kosten der Anderen“ stattfindet. Machtkritische Evaluation ermöglicht es daher, Projekte zu evaluieren, ohne dabei gesellschaftlich wirksame Machtverhältnisse, die darin eine Rolle spielen aus den Augen zu verlieren.
Machtkritische Evaluation kann sowohl am Ende eines Projektes oder nach Fertigstellung eines Produktes (summative Evaluation) ansetzen, aber auch von Anfang an prozessbegleitend im Projekt mit angelegt sein (formative Evaluation). Eine Verknüpfung mit einer Prozessberatung ist ebenfalls möglich.
Unsere Expertise liegt in der qualitativen Evaluation. Wenn es für Projekte notwendig ist, arbeiten wir gerne mit externen Kolleg*innen zusammen, die sich auf quantitative Evaluation spezialisiert haben. Evaluationsprojekte werden in enger Abstimmung mit den Auftraggeber*innen entwickelt und in der Regel auch von ihnen finanziert. Kontaktformular