glokal e.V. – machtkritische Bildungsarbeit und Beratung

glokal e.V. ist ein Berliner Verein für machtkritische Bildungsarbeit und Beratung, der seit 2006 in der politischen Jugend- und Erwachsenenbildung tätig ist. Mit unserer Arbeit möchten wir für globale und innergesellschaftliche Machtverhältnisse sensibilisieren und Menschen dazu befähigen zu deren Abbau beizutragen. Auf dieser Website finden Sie unser bundesweites Beratungs-, Bildungs- und Fortbildungsangebot für Organisationen, Initiativen, Multiplikator_innen, Lehrer_innen, Jugendgruppen und Schulklassen.

Aktuelle Workshops, Seminartermine und Projekte:

25. und 26. Juni in Berlin-Kreuzberg:
Bilder globaler Ungerechtigkeit neu denken.
Dieser Kreativworkshop für POC und Schwarze Menschen bietet Raum, um den diskriminierenden Bildern entwicklungs- und migrationspolitischer Öffentlichkeitsarbeit etwas entgegenzusetzen. Mehr Informationen hier.

7. Juli 2016 in Berlin-Kreuzberg
Café Décroissance: Diskussionsrunde
Dekolonisierung der Gedankenwelt?! Koloniale Kontinuitäten in der Wachstumsgesellschaft
Inwiefern zeigen sich koloniale Kontinuitäten im derzeitigen kapitalistischen Wirtscha­ftssytem? Wo reproduzieren wir durch unsere imperiale Lebensweise Machtverhältnisse zwischen Süd und Nord?
glokal und FairBindung möchten mit euch koloniale Machtverhältnisse und Kapitalismuskritik in Verbindung bringen und gemeinsam diskutieren. Mehr Informationen hier.
Flyer als PDF

08. Juli 2016 in Berlin-Kreuzberg
Alles unter einen Hut?
Umgang mit unterschiedlichen Rollenvorstellungen und Zielkonflikten in der Organisation und Begleitung von Süd-Nord-Freiwilligendiensten
Der Workshop richtet sich an Aktive und Mitarbeiter*innen von entwicklungspolitischen NRO, die Süd-Nord-Freiwilligendienste schon seit längerer Zeit organisieren und/oder begleiten und solche die momentan damit betraut sind, solche Programme zu konzipieren. Ausführliche Informationen gibt es hier

14.-16.Juli 2016 Mannheim
Fortbildung zur Vermeidung von Diskriminierung in entwicklungspolitischer Öffentlichkeitsarbeit
Der Workshop richtet sich an Aktive und (ehrenamtliche) Mitarbeiter*innen von (entwicklungs-)politischen NRO/Initativen oder Gruppen, die mit Text oder Bildmaterial arbeiten. Mehr Informationen und Anmeldung hier.

14- 16. Juli 2016 in Berlin-Kreuzberg
Von Anpassung zur Selbstbestimmung: Empowerment Workshop für Mitarbeitende in der EZ.

Dieser Workshop richtet sich an Hauptamtliche und Honorarkräfte im Bereich der Entwicklungszusammenarbeit, die Migrationserfahrung oder eine migrantische Biographie haben und/oder sich als People of Color oder Schwarze verstehen. Ausführliche Informationen gibt es hier.

(De-)Koloniale Bilderwelten. Beiträge zur Vermeidung von Diskriminierung in der entwicklungspolitischen Spenden- und Öffentlichkeitsarbeit (2015-2016)
Entwicklungspolitische Öffentlichkeitsarbeit und Spendenwerbung prägen das Bild über den Globalen Süden in der deutschen Gesellschaft ungemein. In diesen Feldern wie auch in der aktuelle Darstellung von Geflüchteten in den Medien (z. B. hier) werden “für den guten Zweck” Bilder verwendet, die u. a. die Menschenwürde der abgebildeten Menschen verletzten. Anknüpfend an die Diskussionen der letzten Jahre wollen wir mit Fortbildungen, Workshops und Runden Tischen eine Möglichkeit bieten sich mit diskrimierungssensibler Darstellung in der Öffentlichkeitsarbeit auseinandernzusetzen und Alternativen zu erproben. Mehr Informationen zu den Fortbildung gibt es hier. Die Veranstaltungen sind Teil des 1,5 jährigen Projektes “(De-)Koloniale Bilderwelten”, das von der Initiative Schwarze Menschen in Deutschland (ISD) e.V. und glokal e.V. durchgeführt wird. Mehr Informationen zum Projekt finden Sie/findet ihr hier. Aktuelle Termine werden in Kürze hier veröffentlicht.

Rassismusreproduktion und der Umgang mit Privilegien in der Solidaritätsarbeit mit Geflüchteten
Wir bieten Workshops zum Umgang mit Privilegien und Rassismusreproduktion in der Solidariätsarbeit mit geflüchteten Menschen an. In diesen Workshops geht es um die Auseinandersetzung mit eigenen Rassismen und Privilegien, die die wichtige Unterstützungsarbeit von Geflüchteten beeinflussen. Wir verstehen Rassismus als gesellschaftliches Machtverhältnis, dem alle Menschen ausgesetzt sind, wenn auch mit unterschiedlichen Auswirkungen. Ein erster Schritt in der Auseinandersetzung mit dem Thema ist somit, die eigene Positionierung in Bezug auf Rassismus zu beleuchten. Die Teilnehmenden lernen in diesen Workshops ihre eigenen Privilegien wahrzunehmen, um diese (wenn möglich) besser Teilen zu können. Langfristiges Ziel ist, die Zusammenarbeit mit geflüchteten Menschen gleichberechtigter zu gestalten. Die Teilnehmenden werden gleichzeitig darin unterstützt, der zunehmenden rassistischen Stimmungsmache gegenüber geflüchteten Menschen entschlossen entgegen zu treten. Meldet euch/melden Sie sich bei Interesse gerne per mail bei uns. Mehr Informationen folgen in Kürze hier.

Kritische Auseinandersetzung mit Incoming-Programmen wie z. B. weltwärts Süd-Nord
Wir bieten Begleitung auf allen Ebenen der Programme an. Gerne unterstützen wir beispielsweise bei der Konzipierung von pädagogischen Begleitprogrammen und stehen auch für Fragen von Empowerment für Süd-Nord Freiwillige zur Verfügung. Meldet euch/melden Sie sich bei Interesse gerne per mail bei uns.

“Mit kolonialen Grüßen …”

In der überarbeiteten Auflage werden die Themen Geschlechterverhältnisse sowie Kapitalismus intensiver behandelt und insgesamt stärker unterschiedliche Herrschaftsverhältnisse und deren Zusammenspiel berücksichtigt. Die Broschüre wurde zudem um ein Kapitel erweitert, welches die Komplexität des Reisens in den Globalen Süden aus einer Perspektive of Color verdeutlicht. Darüber hinaus ist die Broschüre nun mit besser leserlicher Schrift und online als barrierefreies Dokument zugänglich. Die Broschüre zum Download sowie mehr Informationen finden Sie hier.

“Bildung für nachhaltige Ungleichheit?”
Die von glokal durchgeführte Analyse von entwicklungspolitischen Bildungsmaterialien aus den Jahren 2007-2012 kommt zu dem Ergebnis, dass viele dieser Materialien Ungleichheiten eher bestätigen oder gar selbst produzieren – sowohl global als auch in der deutschen Migrations-gesellschaft. Ausführliche Informationen und Downloads sind hier zu finden.