Angebote

Details zu den unten aufgeführten Themen, Zielgruppen, Formaten sowie zu unseren Konditionen können Sie über unser Kontaktformular erfragen.

Themen

  • postkoloniale Perspektiven auf „entwicklungspolitische“ Zusammenhänge: Analyse von Strukturen und Inhalten der EZ im Kontext globaler Ungerechtigkeit und Kontinuitäten von kolonialen Macht- und Herrschaftsstrukturen sowie Bezug auf eigenes Umfeld der Teilnehmenden (TN).
  • Rassismus und Antirassimus: Rassismus als gesellschaftliches Problem und nicht (nur) als Problem einzelner Individuen, historische Entstehung, Selbstreflexion und Veränderung von gesellschaftlichen Strukturen.
  • Empowerment: Raum des Lernens und der Selbstermächtigung für Menschen mit Rassismus- und anderen Diskriminierungserfahrungen, Vernetzung mit Gleichgesinnten und gemeinsame Suche nach Handlungsoptionen.
  • machtkritischer Analyse von Arbeitsstrukturen (auch Prozessbegleitung): Analyse und Reflexion des alltäglichen Arbeitsumfeldes aus postkolonialer, intersektionaler, macht- und herrschaftskritischer Perspektive sowie gemeinsame Erarbeitung konkreter Handlungsoptionen für die TN.
  • Geschichte und Erinnerungspolitik: Historische Perspektiven auf Brüche und Kontinuitäten hegemonialer Geschichtsschreibung zu unterschiedlichen Themen von Kolonialrassismus, über „Entwicklungspolitik“ zu Kapitalismus unter besonderer Betonung von Widerständen und gesellschaftlichen Alternativen.
  • weiteren Themen aus postkolonialer, macht- und herrschaftskritischer Perspektive wie Rassismus in Text und Bildsprache und Klimagerechtigkeit.

Unser Ziel ist, Unterschiede und Gemeinsamkeiten verschiedener Macht-, Herrschafts- und Ausbeutungsstrukturen herauszuarbeiten, ihre Verwobenheiten zu reflektieren und gemeinsam Handlungsperspektiven zu erarbeiten.

Zielgruppen

  • Multiplikator*innen der politischen Bildung
  • Diasporen und Geflüchtete
  • Engagierte und Angestellte in politischen Organisationen/Initiativen und Kollektiven
  • Engagierte und Angestellte in Solidaritässtrukturen, Einrichtungen, Institutionen für Geflüchtete
  • Mitarbeiter*innen von Behörden und Institutionen (Kultur, Museen, Bildungseinrichtungen)
  • Fachkräfte in der Entwicklungszusammenarbeit
  • Freiwillige aus dem Globalen Süden und Norden
  • Schulklassen und Jugendgruppen

Formate

Die unten aufgeführten Formate werden jeweils in Absprache mit der buchenden Organisation konzipiert, so dass wir auf die jeweils spezifischen Fragestellungen und Bedürfnisse eingehen können.

a. Workshops und Seminare

  • Dauer: Von 1/2-Tag (in Berlin) über 1-Tage bis zu einer Woche
  • Konzeption und Leitung: zwei erfahrene Referent*innen mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Positionierungen
  • Thema und Inhalte: werden auf die Zielgruppe angepasst im telefonischen Vorgespräch mit Referent*innen
  • Gruppengröße: 12-20 Teilnehmende, bei Inhouse-Seminaren ab 4 Teilnehmende

Workshops: Die Bildungsangebote beinhalten einen historisch und/oder theoretischen Einstieg, in dem Wissen und Perspektiven vermittelt und diskutiert werden. Entsprechend der Zielgruppe folgt auf diesen eine weiterführende Phase der Analyse und Reflexion eigener oder fremder Diskurse und/oder Praxis und die Entwicklung von Handlungsmöglichkeiten.
Inhouse-Seminare:
Häufige Themen bei Inhouse-Seminare sind z.B. die postkoloniale und machtkritische Reflexion der eigenen Öffentlichkeits-, Bildungs- und Partnerschaftsarbeit sowie der Organisationsstruktur.

b. Vorträge
Wir kommen gerne auf Ihre Konferenz, Abendveranstaltung oder in mehrtägige Seminare, um Vorträge zu halten. Vorträge ersetzen nicht die intensive, inhaltliche Bearbeitung der Themen, können aber Denkanstöße geben. In der Regel halten wir auch Vorträge zu zweit.

c. Prozessbegleitungen
Institutionen, Organisationen und Initiativen, die machtkritisch Veränderungsprozesse angehen wollen, haben die Möglichkeit, sich durch erfahrene Prozessbegleiter*innen von glokal darin unterstützen zu lassen. Unsere Prozessbegleitung basiert auf dem machtkritisch-systemischen Beratungsansatz.

d. Beratung und Moderation, Evaluation, Coaching
Wir bieten außerdem Einzelberatungen (auch telefonisch), Moderation bei Veranstaltungen, sowie Coaching an.

e. Kritisches Lektorat
In unseren Workshops und Seminaren analysieren wir oft zusammen mit den buchenden Organisationen (Museen, Sammlungen, Bildungseinrichtungen und NIGO) ihre Materialien der Öffentlichkeitsarbeit oder auch pädagogische Konzepte. Hierbei geht es nicht nur um die Bildauswahl und Formulierungen, sondern auch um die Zielgruppenkonzeption (z.B. an wen ist das Material gerichtet und wen schließt es aus?) und den Fokus der Arbeit (z.B. welche Ebenen von Ungerechtigkeit werden bei der Zielsetzung der Organisation mitgedacht und welche nicht?).

Mit unserem Angebot des kritischen Lektorats wollen wir Organisationen unterstützen, diese Fragen zu reflektieren. Oft helfen schon ein oder zwei Beratungstelefonate, manchmal benötigen die Anfragesteller*innen weitere Gespräche oder auch ein Inhouse-Seminar für mehrere Mitarbeiter*innen.

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