connecting the dots

Das Projekt baut auf den Ergebnissen des Projektes „Verknüpfte Geschichten“ (2016-2017) auf. Basierend auf dem in jahrelanger Arbeit recherchiertem Material des historisch-postkolonialen eLearning Tools wird glokal eine Wanderausstellung konzipieren, die ab Dezember 2019 über die Bundesrepublik hinaus gebucht werden kann. Die Basis der Ausstellung, das eLearning Tool “connecting the dots” wurde auf dem WeltWeitWissen-Kongress 2018 als herausragendes Beispiel für Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet.

Ziel der Ausstellung ist es, unter dem Oberthema “Entwicklung-Widerstand-Visionen” die Verflochtenheit historisch gewachsener, postkolonialer Macht- und Herrschaftsverhältnisse für eine breite Zielgruppe leicht verständlich zu machen, zur Reflexion zu inspirieren, zu empowern und zum Handeln anzuregen.

Unser Schwerpunkt liegt darauf, Geschichten aus den letzten 500 Jahren ausfindig zu machen, die überschrieben, verschwiegen, vergessen oder marginalisiert wurden (zum Beispiel antikolonialer Widerstand). Verdeutlicht wird dies vor allem anhand von Video- und Audiomaterial von insgesamt acht Interviews mit Aktivist*innen aus dem Globalen Süden und Norden. Anhand ihrer Biographien werden Verbindungen hergestellt zwischen unterschiedlichen Macht-, Herrschafts- und Ausbeutungsstrukturen. Ihre widerständigen, kreativen und empowernden Strategien regen die Besucher*innen dazu an, nachzudenken und selbst aktiv zu werden.

Die Maßnahmen des Projektes umfassen neben der Wanderausstellung einen pädagogischen Begleitreader und Workshops. Die Ausstellung wird im September 2019 in Köln eröffnet und kommt im November 2019 nach Berlin.

Hier ein Interview im Deutschlandradio Kultur mit Tahir Della von glokal e.V. zum Projekt ‘connecting the dots’.