connecting the dots

Im Projekt connecting the dots konzipierte glokal die Wanderausstellung  “WirStimmen! Für widerständige Alternativen zum Entwicklungsmythos”.

Das Projekt basiert auf den Ergebnissen des Projektes „Verknüpfte Geschichten“ (2016-2017) und dem daraus entstandenen historisch-postkolonialen eLearning Tool. Das eLearning Tool wurde auf dem WeltWeitWissen-Kongress 2018 als herausragendes Beispiel für Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet.

Vom 1. – 28. November 2019 fand die Ausstellung erstmals im August-Bebel-Institut in Berlin statt, hier der Bericht über die Eröffnungsveranstaltung. WirStimmen! kann ab Januar 2020 gebucht werden.

Ziel der Ausstellung ist es, die Verflochtenheit historisch gewachsener, postkolonialer Macht- und Herrschaftsverhältnisse aufzuzeigen, sowie Netzwerke und Akteure von Widerstand vorzustellen. Unser Schwerpunkt liegt darauf, Geschichten ausfindig zu machen, die überschrieben, verschwiegen, vergessen oder marginalisiert wurden (zum Beispiel antikolonialer Widerstand). Verdeutlicht wird dies vor allem anhand von Video- und Audiomaterial von insgesamt acht Interviews mit Aktivist*innen aus dem Globalen Süden und Norden. Anhand ihrer Biographien werden Verbindungen hergestellt zwischen unterschiedlichen Macht-, Herrschafts- und Ausbeutungsstrukturen. Ihre widerständigen, kreativen und empowernden Strategien sowie weitere Beispiele globaler sozialer Bewegungen regen die Besucher*innen dazu an, nachzudenken und selbst aktiv zu werden.

Die Maßnahmen des Projektes umfassen neben der Wanderausstellung einen pädagogischen Begleitreader und Workshops. Das Projekt wird gefördert von Engagement Global und der Landesstelle für Entwicklungszusammenarbeit Berlin. Außerdem unterstützen uns in Einzelmaßnahmen das August-Bebel-Institut und das Bildungswerk der Heinrich-Böll-Stiftung.

Hier ein Interview im Deutschlandradio Kultur mit Tahir Della von glokal e.V. zum Projekt ‘connecting the dots’.