connecting the dots

Das Projekt baut auf Erfahrungen und Recherchen des Projektes „Verknüpfte Geschichten“ (2016-2017) auf. Basierend auf dem in jahrelanger Arbeit recherchiertem Material des historisch-postkolonialen eLearning Tools wird glokal eine mehrsprachige Wanderausstellung konzipieren, die ab September 2019 über die Bundesrepublik hinaus gebucht werden kann. Das eLearning Tool wurde auf dem WeltWeitWissen-Kongress 2018 als herausragendes Beispiel für Globales Lernen und Bildung für nachhaltige Entwicklung ausgezeichnet.

Ziel der Ausstellung ist es, unter dem Oberthema “Entwicklung-Widerstand-Visionen” die Verflochtenheit historisch gewachsener, postkolonialer Machtverhältnisse für eine breite Zielgruppe leicht verständlich zu machen, zur Reflexion zu inspirieren, zu empowern und zum Handeln anzuregen.

Unser Schwerpunkt liegt darauf, Geschichten aus den letzten fünf Jahrhunderten ausfindig zu machen, die verschwiegen, vergessen oder marginalisiert wurden (zum Beispiel antikolonialer Widerstand). Verdeutlicht wird dies vor allem anhand von Video- und Audiomaterial von insgesamt acht Interviews mit Aktivist*innen aus dem Globalen Süden und Norden. Anhand ihrer Biographien werden Verbindungen hergestellt zwischen unterschiedlichen Machtstrukturen. Ihre widerständigen, kreativen und empowernden Strategien regen die Besucher*innen dazu an, nachzudenken und selbst aktiv zu werden.

Die Maßnahmen des Projektes umfassen neben der Wanderausstellung einen pädagogischen Begleit-Reader und Workshops.

Hier ein Interview im Deutschlandradio Kultur mit Tahir Della von glokal e.V. zum Projekt ‘connecting the dots’.