In einem Interview fordert der Ökonom und Aktivist Alberto Acosta über Fluchtursachen aus einer emanzipatorischen Perspektive zu sprechen. Es entstand im Nachgang zu der Veranstaltung Selbstbestimmt und solidarisch! Konferenz zu Migration, Entwicklung und ökologischer Krise.
Konferenz zu Migration / Überschattet von Rassismus durch Polizei
In Leipzig ist am Sonntag die Konferenz „Selbstbestimmt und solidarisch! Konferenz zu Migration, Entwicklung und ökologische Krise“ zu Ende gegangen.
Drei Tage lang diskutierten im Leipziger „Westbad“ mehr als 700 Teilnehmende aus verschiedenen sozialen Bewegungen, auf welche Weise Flucht und Migration mit den vielfältigen ökologischen Krisen unserer Zeit sowie den vorherrschenden Vorstellungen von gesellschaftlicher Entwicklung zusammen hängen. Beteiligt waren unter anderem Initiativen, die zu Flucht und Migration, Bewegungsfreiheit, Klima, Kapitalismus, Landwirtschaft und Degrowth arbeiten – beteiligt waren auch viele Geflüchtete und Migrant*innen. Weiterlesen
Selbstbestimmt und solidarisch! Dekoloniale Perpektiven auf Migration, Entwicklung und ökologischer Krise
Morgen beginnt die u.a. von Afrique-Europe-Interact, Konzeptwerk Neue Ökonomie und glokal organisiserte aktivistische Konferenz Selbstbestimmt und solidarisch! in Leipzig. Auch wenn es jetzt leider keine freien Plätze mehr gibt, lohnt sich vielleicht ein Blick ins Programm. Und wir werden versuchen, so viel wie möglich zu dokumentieren und online zur Verfügung zu stellen.
Botschaft von Doğan Akhanlı
Botschaft von Doğan Akhanlı an die Teilnehmer*innen der Veranstaltung „Arsch huh“-Veranstaltung: „Wähle jon – Demokratie braucht keine Alternative!“ am 27.08. in Köln:
„Liebe Freundinnen und Freunde!
Wegen meiner Festnahme in Spanien durch die Intervention der Türkei bin ich zwar gerade etwas ermüdet und erschöpft, aber trotz der aktuellen Bedrohung ist meine Kraft gegen Rassismus und Diskriminierung nicht erlahmt. Im Gegenteil!
Meslektaşımız Doğan Akhanlı’nın Tutuklanması
19 Aǧustos 2017 Cumartesi itibariyle arkadaşımız ve meslektaşımız Dogan Akhanlı’nın Granada’da tutuklandığı haberini büyük bir kaygı ile öğrendik. Resmi kaynaklar tutuklama kararının, Türk hükümetinin isteği doğrultusunda İnterpolun kırmızı bültenine dayanılarak yapıldığını doğrulamış bulunmaktadırlar.
The Arrest of our Colleague Doğan Akhanlı
It was with tremendous concern that we learned that our colleague Doğan Akhanlı was arrested in the early morning hours on Saturday, August 19th 2017, in Granada (Spain). Official sources confirm that the Spanish police were reacting to an Interpol Red Notice, prompted by the Turkish Government. Weiterlesen
Libertad para Doğan Akhanlı
Con gran preocupación nos hemos enterado de que nuestro colega, el escritor Doğan Akhanlı, fue detenido en Granada (España) el sábado 19 de Agosto de 2017 en las tempranas horas de la mañana. Agentes del Cuerpo Nacional de la Policía española accionaron acatando una orden de captura internacional de la Interpol por reclamación de las autoridades turcas. Weiterlesen
Verhaftung unseres Kollegen Doğan Akhanlı
Mit großer Sorge haben wir erfahren, dass unser Kollege, der Schriftsteller Doğan Akhanlı, am Samstag, den 19.08.2017, in den frühen Morgenstunden in Granada (Spanien) festgenommen wurde. Die spanische Polizei reagierte nach offiziell bestätigten Angaben auf einen internationalen Dringlichkeitsvermerk von Interpol, den die Türkei veranlasst hatte. Weiterlesen
Decolonize München
Dokumentation eines bundesweit einzigartigen Ausstellungsprojektes zu post/kolonialer Erinnerungskultur. Wie haben sich Kolonialismus und Rassismus in Münchens Stadtbild eingeschrieben? Wie wird mit den Spuren der kolonialen Vergangenheit in der Stadt umgegangen? An welchen Orten verdichten sich postkoloniale Auseinandersetzungen? Was wird debattiert, was verdrängt und verschwiegen? Wer darf sprechen über die Globalgeschichte der Stadt? Wessen Geschichten werden gehört, wessen Lebensspuren wahrgenommen? Was bedeutet Dekolonisieren heute? weiter / bestellen
Wenn Deutschland kolonialisiert worden wäre
Wie würden wir als ÄthiopierInnen in Zhengistan leben, wenn wir fünf Jahrhunderte Kolonialismus erlitten hätten? Eine postkoloniale Perspektive auf die Entwicklungspolitik und ihre Alternativen. hier