(De-)koloniale Bilderwelten mit den Künstler_innen Rajkamal Kahlon, Isaiah Lopaz und Lena Ziyal

„Ist die beste Subversion nicht die, Codes zu entstellen statt sie zu zerstören?“ (Roland Barthes)

Im Rahmen des Projektes (De-)koloniale Bilderwelten (zum Projekt) haben wir die internationalen Künstler_innen Rajkamal Kahlon, Isaiah Lopaz und Lena Ziyal  dazu eingeladen, aus ihrer jeweiligen künstlerischen Perspektive globale Ungerechtigkeit in einer diskriminierungssensiblen Art und Weise kreativ zu übersetzen. Daraus sind Plakate kreiert worden, die Menschen zum (politischen) Handeln anregen.
weiter

Stellungnahme von glokal e.V. zu den Vorkommnissen an der Universität Frankfurt

Angefragt vom Gleichstellungsbüro Goethe-Universität in Frankfurt/Main, haben am 10. November 2016 zwei Referenten unseres Vereins glokal e.V. einen Workshop mit dem Titel „Rassistisch? – ich doch nicht! Rassismuskritische Sensibilisierung im Hochschulkontext“ angeboten. Einer der Teilnehmer war Jonas B., der – wie sich im Nachhinein herausstellte – Beisitzer der Jungen Alternativen (Jugendorganisation der Alternative für Deutschland/AfD) in Hessen ist. Vier Wochen nach dem Workshop verfasste er einen youtube-Clip unter dem Titel „Erfahrungen aus dem Rassismusworkshop“ (Link: https://www.youtube.com/watch?v=7OHSdSj-Vsc) und wandte sich mit der Jungen Alternative per Pressemitteilung an die Öffentlichkeit
(Link: https://www.facebook.com/JainFrankfurt/photos/a.185144411899079.1073741828.154473238299530/240384756375044/?type=3&theater).
Darin wird unseren Referenten vorgeworfen, im Workshop zu Gewalt gegen Polizist*innen aufgerufen zu haben.
Weiterlesen

„Ihr seid in meinem Rettungsland angegriffen worden“

Anlässlich des Jahrestages des Brandanschlages von Mölln hat der Schriftsteller, Aktivist und aktives glokal Mitglied Doğan Akhanlı in diesem Jahr die Möllner Rede gehalten. Auf Initiative der Familie Arslan wird jedes Jahr um den 23. November an die Opfer des Anschlags gedacht. Seit mehrere Jahren findet die Rede im Exil statt, dieses Jahr in Köln. Die bewegende Rede in dem Akhanlı den Bogen von Mölln über Erinnerungspolitik zu der Aufarbeitung der NSU Morde schlägt, ist hier nachzulesen.

 

Protest gegen Abschiebe- und Migrationsabwehrabkommen

Am 11.11.2017 gibt es eine Busdemo zu mehreren afrikanischen Botschaften und der GIZ (Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit). Hintergrund ist der immer brutaler werdende Valetta-Prozess, mit dem die EU nicht nur die Flucht- und Migrationsrouten aus afrikanischen Ländern dicht machen, sondern auch Abschiebungen aus Europa massiv forcieren will. Gegen diese Politik müssen wir auf die Straße gehen – sofort, laut und mit vielen! Weiterlesen

Aktionswoche Gedenken & Widerstand (Berlin)

Der Gerichtsprozess zur NSU-Mordserie wird 2017 abgeschlossen. Anstatt die dringlichen Anliegen der Angehörigen und der Nebenklage ernst zu nehmen, die politische Bedeutung des NSU für die gesamte deutsche Justiz, den Verfassungsschutz und weitere Ermittlungsbehörden aufzuarbeiten, wurde im Prozess nur die Tatbeteiligung eines kleinen Neonazikreises verhandelt. Weiterlesen

Israelische und jüdische Kulturschaffende warnen vor Zensur

In einem offenen Brief stellen sich 100 israelische und jüdische Kulturschaffende in Berlin gegen den Ruf nach politischer Zensur bezüglich des Israel-Palästina-Konflikts und erklären ferner ihre Solidarität mit dem Ballhaus Naunynstraße sowie dem palästinensischen Kunstfestival After the Last Sky. Der vollständige Brief ist hier zu finden. Weiterhin gibt es Stellungnahmen der Kutor*innen des Festivals und des Veranstaltungsorts Ballhaus Naunynstraße.

Neu: Das Märchen von der Augenhöhe

Wir freuen uns unsere neue Broschüre ankündigen zu können: Das Märchen von der Augenhöhe. Macht und Solidarität in Nord-Süd-Partnerschaften

maerchenbroschuere_titelblatt-216x300Augenhöhe und Partnerschaft sind Formulierungen, die gerne und oft in der Nord-Süd-, Solidaritäts- oder ,Entwicklungszusammenarbeit‘ gebraucht werden. Sie sollen Fortschrittlichkeit signalisieren und Gleichberechtigung demonstrieren. Doch reichen die Begriffe über Rhetorik hinaus? Wie sind Denkmuster und Strukturen in Nord-Süd-Partnerschaften gestaltet? Welche Perspektive haben die sogenannten Süd-Partner*innen auf die Zusammenarbeit?
In der Publikation „Das Märchen von der Augenhöhe“ hat glokal e.V. zehn Aktivist*innen, Engagierte und NRO-Mitarbeitetende aus Globalem Süden und Norden zusammengebracht, um unterschiedliche Aspekte der NRO-Strukturen, Schulpartnerschaften, Freiwilligendienste und Solidaritätsarbeit zu beleuchten. Eine theoretischer Einleitung macht den historisch-politischen Rahmen fassbar und eine Reflexions- und Praxishilfe unterstützt bei der Analyse und Transformation des eigenen Engagements der Leser*innen.

Die Broschüre kann [hier] bei uns bestellt werden.
Wir freuen uns über die Verlinkung des Werbebanners! Download Werbebanner [hier]

Erklärung von The VOICE zum Protestmarsch in Bayern 2016

Die Anstrengungen der Flüchtlinge, sich in Gemeinschaften zu organisieren sind ein strategischer und politischer Schritt, um eine partizipatorische und repräsentative Position innerhalb und außerhalb einer jeden progressiven Graswurzel-Bewegung zu gewährleisten. Weiterlesen